KNOW-HOW
Ganz so kompliziert wie in der obigen Darstellung ist die Wasseraufbereitung nicht. Jeder kann einen Umkehrosmose-Wasserfilter bauen. Folgend unsere „geheime“ Rezeptur bzw. das Grundprinzip eines Umkehrosmosesystems:
1. Stufe: Vorbehandlung des Wassers
Bevor das Wasser in den Umkehrosmoseprozess eintritt, wird es durch Vorfiltration geleitet, um grobe Verunreinigungen wie Sedimente, Sand, Rost und Partikel zu entfernen. Das verlängert die Lebensdauer der Membran und verbessert die Effizienz.
2. Stufe: Umkehrosmosemembran
Die Membran ist das zentrale Element. Diese semipermeable Membran lässt Wassermoleküle durch und hält größere Verunreinigungen und gelöste Feststoffe zurück. Die Porengröße liegt typischerweise bei 0,0001 bis 0,001 Mikrometer.
3. Stufe: Zwischenspeicher
Da der RO-Prozess langsam ist und die Gewinnung von Permeat länger dauert als z. B. ein Glas zu füllen, verwenden wir in den meisten Anlagen einen Tank. Anlagen ohne Tank heißen DirectFlow; der Verzicht auf Elektronik spricht oft für einen Zwischenspeicher.
4. Stufe: Veredlung
RO-Wasser wird oft als „flach“ empfunden. Üblich sind Nachfilter mit Aktivkohle. Nachfiltration mit Mineralien oder anderen Medien ist vielfältig möglich.